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Beschreibung
Das
B&B Corte di Valle liegt nur wenige
Kilometer außerhalb von Greve in Chianti im
Gebiet des Chianti Classico Toskana. Die
Unterkunft verfügt über 12 Zimmer/Suiten mit
Bad, die sich entweder in der Herrschaftsvilla oder
aber im gegenüberliegenden, ehemaligen Jagdhaus "Casa
di Caccia" befinden. Im Erdgeschoss von Casa di
Caccia sind auch das Gutsrestaurant sowie ein
kleiner Gutsladen, in dem die eigens hergestellten
Produkte verkauft werden. Jedes Zimmer ist mit antiken
Möbeln eingerichtet und mit Kühlschrank,
Satellitenfernseher sowie Bad mit Dusche und
Haartrockner ausgestattet.
Im
Park um die beiden Gebäude herum befinden sich zahlreiche
kleine Tische, Stühle und Bänke sowie in Aussichtslage
der Swimmingpool. Ein Feldweg, ideal zum Joggen
und spazieren Gehen, führt in den Wald, zu einem kleinen
See. In der Villa gibt es Säle, in denen Meetings
für 15 bis 20 Teilnehmer stattfinden können.
Die Geschichte der herrschaftlichen Villa "Corte di
Valle" geht auf den Beginn des 20. Jahrhunderts
zurück, als ein Diplomat aus Florenz diesen Ort
auswählte, um hier eine Villa als Alterssitz errichten
zu lassen.
Er
beauftragte den berühmten Architekten Giuseppe Poggi,
der einen großen Teil der Herrenhäuser in Florenz
restauriert hatte, mit dem Bau der Villa. Das Haus
hatte gewissen Maßstäben zu entsprechen, damit es
auch standesgemäß für seine berühmten Gäste war. Die
umliegenden, zum Landgut gehörenden Häuser sind eher
einfach, da diese eher eine funktionelle Aufgabe hatten.
1999 wurden die Restaurationsarbeiten sowohl für die
Villa als auch der anderen Gebäude abgeschlossen. Mit
Abschluss der Arbeiten wurden auch die 15 ha Weinreben
wieder in Betrieb genommen, die zur Produktion von
Chianti D.O.C.G. dienen sowie die Olivenhaine mit
über 2000 Olivenbäumen.
Der
Wald mit dem kleinen See wurde komplett gesäubert.
Im Jahre 2001 wurde mit dem Anbau von Safran
begonnen, einer antiken toskanischen Tradition. Der
Safran, bereits in der Antike in Kleinasien bekannt,
wurde dort zum Färben von Stoffen und Glas genutzt.
Später wurde er auch für die Küche sowie für die
Medizin entdeckt. Der Safran kam um das Jahr 1200 nach
Italien und wurde, wie es scheint, von einem
Dominikaner-Mönch eingeführt. Die Toskana, und ganz
besonders das Gebiet zwischen Siena und Florenz, wurde
ein internationales Hauptanbaugebiet für Safran und
damit begann der wirtschaftliche Aufschwung: die
Blütennarbe war ein begehrtes Tauschmittel und die
Blüten dienten zur Tischdekoration bei Banketten. Um
die hohe Qualität des Safrans zu anderen Gebieten
abzugrenzen, wurde er "Zima di Firenze" genannt.
Anfang September werden die Knollen in die Erde
gesetzt und Mitte Oktober beginnt die Blütezeit.
Die
intensiv lila farbigen Blumen mit ebenso intensivem
Geruch, werden täglich geerntet. Um das Gewürz zu
erhalten, muss man die drei rotem Blütennarben abtrennen
und nach deren Trocknung erhält man den reinen Safran.
Zum Gut gehören außerdem Tiere und natürlich fehlt
hier auf keinem Fall der schwarze Hahn, das Symbol
für das Chianti-Classico Gebiet.
Sie können vor Ort Rotwein (Chianti Classico),
Weißwein, Grappa, Olivenöl kaufen und degustieren. Die
Gutsprodukte werden natürlich auch im Restaurant
verwendet, in dem man typische toskanische Gerichte
kosten kann.
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