Toskana.netToskana.net
Die ToskanaToskana UrlaubInfoHomeItalianoEnglish

Agriturismo || Ferienwohnungen || Ferienhäuser || Exklusive Villen || B&B || Hotels || Historische Residenzen || Camping


Urlaub in der Toskana
Beschreibung
Apartments
Fotoalbum
Preisliste
Disponibilität
Straßenkarte
Home

Toskana - Karte
Toskana Fattoria Guicciardini Toskana


Beschreibung

Toskana.net - Blick auf San GimignanoDer Gebäudekomplex der Fattoria Guicciardini entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, als man beschloß, den zweiten Mauerring von San Gimignano, der um 1260 errichtet worden war, zu erweitern, um auch die Kirche und das Kloster von S. Agostino mit einzubeziehen, da diese für San Gimignano große Bedeutung errungen hatten.
Von 15. Jh. bis heute wurden die Gebäude zahlreichen Änderungen unterzogen. Es entstanden unter anderem Wohnungen oder kleine Läden. Vom 18. Jh. bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, wurde der Gebäudekomplex in ein Landgut umgewandelt.

Blick von einer der Wohnungen auf Piazza Sant'AgostinoDieses war zuerst im Besitz der Familie Strozzi, es wurde allerdings im Jahre 1877 durch die Heirat der Prinzessin Luisa Strozzi mit dem Grafen Francesco Guicciardini als Mitgift in die Ehe eingebracht.
Dem Grafen Francesco Guicciardini gehörte bereits das Landgut von Cusona. Schon in jener Zeit verfügte das Gut über eine erhebliche Größe; insgesamt umfaßte es fünfzehn Bauernhöfe in der Umgebung von San Gimignano sowie zahlreiche Hektar Wald.
Die Gebäude wurden unter anderem als Getreidespeicher oder Weinkeller genutzt. Außerdem befanden sich in einigen Teilen Ställe, eine Schreinerei und im Erdgeschoß eine Ölmühle. Heute beherbergt der Gebäudekomplex neben den Ferienwohnungen auch eine Tanzschule, Kunsstgalerien und Geschäfte (darunter auch: der Gutsladen der Fattoria di Cusona).

Die Geschichte

Blick auf die Fattoria di CusonaDas renommierte Weingut Fattoria di Cusona
Auf Anfrage haben Gäste die Möglichkeit, die Weinkeller der Fattoria di Cusona Guicciardini-Strozzi zu besuchen, die 6km von San Gimignano entfernt ist. Das Gut ist für seine Jahrhunderte andauernde Tradition der Weinproduktion bekannt.

Das älteste Dokument, in dem die Fattoria di Cusona erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 994. Zu dieser Zeit war das Gut Teil des Besitzes der Grafen von Bibbiano, am Elsa-Fluß zwischen San Gimignano und Poggibonsi (damals Poggi Bonizi). Diese Gegend war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, da sie direkt an der Via Francigena, auch Romea genannt, gelegen war.

Historisches Bild mit einem Ochsen in der FattoriaDie Straße führte die Pilger, die von Frankreich über die Alpen kamen, bis nach Rom. Nach der Zerstörung Seitens der Semifonte, ging Cusona unter die Herrschaft von San Gimignano und hatte die Funktion eines Zollamtes an der florentinischen Grenze. Auf Grund seiner geographischen Lage, war das Land von Cusona lange Zeit Schauplatz von bitteren Auseinandersetzungen.  Aus den Eintragungen des ersten Katasteramtes von Florenz aus dem Jahre 1427 geht hervor, dass die Villa di Cusona mit vier Gutshöfen dem Herren Zanobi Bardi gehörten: Haus mit Turm als Wohnsitz, Gemüsegarten und Weinlauben: "produziert pro Jahr etwa 3 Fässer Weißwein", wahrscheinlich Vernaccia.

Die FamilienoberhäupteDas Pflanzen der ersten Vernaccia-Weinrebe auf Cusona, geht auf das Jahr 1503 zurück und wurde von Angelo Bardi vorgenommen. Wie aus Dokumenten hervorgeht, wurde die "Vernaccia-Weinrebe" besonders in der Gegend um San Gimgnano angebaut und auf ganz besondere Art und Weise von der Familie Bardi von Cusona. Cosatanza Bardi brachte 1524 das Gut von Cusona als Mitgift in ihre Ehe mit Girolamo Guicciardini ein, Bruder des großen, historischen Francesco und das mit insgesamt 11 Landgütern. Von da an war die Fattoria di Cusona ununterbrochen im Besitz der Familie der Grafen (it. Conte) Guicciardini geblieben. 1750 begann Francesco Guicciardini mit zahlreichen Umbauten:

Der noch heute genutzte historische Weinkellerdie Umleitung des Elsa-Flusses über einen Kanal, die Trockenlegung des Tales und wichtige Restaurationsarbeiten an der Villa sowie an den Weinbergen, die Grätenformartig angelegt wurden. Zu dieser Zeit wurde Cusona gerne von Großherzog Ferdinand III. von Lothringen besucht. Um 1850 wurde der große Weinkeller mit unterirdischen Tunneln gebaut. Das Gut hatte bereits seine Glanzzeit erreicht. Cosimo Ridolfi hat eine 1822 kleine Poesie über Cusona mit dem Titel "La Villeggiatura di Cusona" (dt. Der Urlaub auf Cusona) geschrieben. Francesco Guicciardini, Landwirtschafts- und Außenminister (1906-1909) ließ Cusona in ein Labor für landwirtschaftliche Experimente umwandeln und machte aus dem Gut ein Modell des landwirtschaftlichen Betriebes auf höchstem nationalen Niveau.


Foto einer der Vernaccia Weißweine der Fattoria di CusonaCusona war einer der ersten landwirtschaftliche Betriebe, der mit der Rekonstruktion des Weingutes begann und gegen die Reblaus vorging. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die ohnehin enge Verwandschaft der beiden historischen Familien des Grafengeschlechts Guicciardini sowie der Prinzen Strozzi durch dieselben landwirtschaftlichen Interessen noch enger.
Obwohl das Gut Fattoria di Cusona bereits seit Jahrhunderten für seine Weinproduktion bekannt ist, hat man erst im Jahre 1968 nach einer Modernisierung und kompletter Restauration der Weinkeller sowie des Erwerbs der modernsten Technologien für die Weinherstellung mit der Vermarktung der gesamten Produkte begonnen. Es wurden außerdem die Weinberge neu angepflanzt: insgesamt werden auf 70 Hektar Land Wein angebaut, davon 35 Hektar mit Vernaccia di San Gimignano und 25 Hektar mit Chianti. Die restlichen Hektar wurden mit Chardonnay-Trauben, Riesling und Cabernet Sauvignon bepflanzt. Somit ist Cusona einer der führenden Weinproduzenten der Umgebung.

 

Beschreibung ] [ Apartments ] Fotoalbum ] Preisliste ] Disponibilität ] Straßenkarte ] Home ]

KONTAKTE
Toskana Italien

Copyright © Toskana.net - All rights reserved.
Disclaimer