Süd-Westliche Reiseroute durch das Val
di Chiana
Castiglion Fiorentino befindet sich auf einem Hügel, auf halber
Strecke zwischen Arezzo und Cortona.
Das Zentrum mit seinen
mittelalterlichen Türmen, den charakteristischen Gassen und
herrlichen Renaissancegebäuden, ist noch von der antiken
Stadtmauer (12. Jh.) umgeben. Von hier aus geht es dann
weiter nach Cortona, die Stadt, die sich auf einem
Felsvorsprung des Monte Sant'Egidio, an der Grenze
nach Umbrien befindet. Auch hier ist das Stadtzentrum von
einem Mauergürtel umgeben, welcher vor etwa
2500 Jahren errichtet wurde.
Von dieser Stadtmauer genießt
man einen der schönsten Panoramablicke Italiens: das Val di
Chiana, eine Seite des Trasimener Sees sowie die Hügel von
Siena, von denen ganz besonders der Monte Amiata herausragt.
Ein weiterer Grund weshalb Cortona als Stadt mit dem
schönsten Ausblick Italiens bezeichnet wird ist, dass hier
Alles: die Olivenbäume,
die Pinien, Zypressen, die Landhäuser, Villen und die
Kirchen, gemeinsam diese malerische Harmonie bildet.
Bereits
zu Zeiten der Etrusker, war Cortona ein sehr wichtiges
Zentrum. Davon zeugen noch heute die etruskischen
Grabkammern, welche um den Hügel herum entdeckt wurden. Vom
12. bis 13. Jahrhundert, war Cortona unabhängige Stadt und
ging im 15. Jahrhundert an die Herrschaft von Florenz.
Sehenswert: die Piazza della Repubblica, der Palazzo
del Popolo (14. Jh.), der Palazzo Comunale und der Palzzo Pretorio. Außerdem sehenswert,
das Museo Civico dell'Accademia Etrusca mit
etruskischen Funden sowie die Kirche Santa Maria.