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Reiseführer Toskana  Reiseführer Toskana: Mugello, nicht nur Autodrom

2. FLORENZ

 

Das Mugello

Fährt man von Florenz in Richtung Norden, so nähert man sich dem Mugello.  Pratolino ist ein kleiner Ort, der im 16. Jahrhundert von Francesco I. de' Medici erworben wurde, um dort von Bernardo Buontalenti die Villa Demidoff erbauen zu lassen. Von dieser ist heute nur noch ein wunderschöner Park erhalten geblieben, der sogenannte Parco Demidoff. In S. Piero a Sieve befindet sich das romantische Schloß Castello il Trebbio, welches in der Mitte des 15. Jh., von Michelozzo Michelozzi erbaut wurde. Fährt man weiter nördlich, in Richtung Barberino di Mugello, kommt man zur zweiten Sommerresidenz der Medici, der Villa di Cafaggiolo. Hier stand einst eine florentinische Festung, bis Cosimo il Vecchio diese von Michelozzo in eine Villa umbauen ließ, von der nur noch der Turm erhalten blieb. 

Ein weiteres Werk von Buontalenti hingegen, ist die Fortezza di San Martino, die San Piero a Sieve überblickt und deren Auftraggeber ebenso Cosimo de' Medici war sowie die Villa Medicea della Petraia (6 km von Florenz, in Richtung Sesto Fiorentino), die ursprünglich eine mittelalterliche Burg war. 
Der nördlichste Punkt unseres Ausflugs in das Mugello, ist Barberino di Mugello, ein mittelalterlicher Ort, am Fuße einer Burg aus dem 12. Jh., gelegen. Wichtige Bauwerke sind der Palazzo Pretorio und der Torre dell'Orologio (dt. Uhrturm). Scarperia liegt nord-östlich von Barberino di Mugello, im Mugello-Tal und wurde im 14. Jahrhundert von den Florentinern gegründet. Im Laufe der Zeit wurde es eine wichtige Handelsstadt. Aus der florentinischen Zeit stammt der Palazzo dei Vicaro sowie der mit Zinn und Wappen versehene Turm. 

Auf der Gegenseite befindet sich das Oratorium l'Oratorio della Madonna di Piazza aus der Renaissancezeit. Außerhalb der Stadtmauern befindet sich ein weiteres Oratorium, das Oratorio della Madonna dei Terramoti, in dem man die Fresken von Filippo Lippi besichtigen kann. Scarperia ist außerdem für seine Messerschmiedetradition bekannt, deren Entwicklung man in einer Sammlung des Museums Museo dei Ferri Taglienti bestaunen kann. Fährt man weiter in Richtung Süd-Ost, so kommt man nach Borgo San Lorenzo, im Sieve-Tal, das Hauptzentrum des Mugello. Von der 1351 errichteten Stadtmauer stehen heute nur noch zwei Portale. Im Zentrum lohnt sich die Besichtigung der romanischen Kirche S. Lorenzo mit einem sechseckigen Glockenturm. Im kleinen Ort Vespignano befindet sich nach vielen Vermutungen das Geburtshaus von Giotto (1267-1337). 

An der Piazza Dante im Ort San Godenzo, kann man die Abtei Badia di S. Lorenzo, welche im Jahre 1029 vom Bischof Jacopo il Bavaro gegründet wurde und die Reliquien des Schutzheiligen aufbewahrt, bewundern. In der Nähe befindet sich der Monte Falterone, wo der Fluß Arno entspringt. Fährt man weiter in Richtung Süden, kommt man nach Rùfina, bekannt für den Anbau des DOC Weines Chianti Rùfina. Oberhalb des Ortes befindet sich die Villa Medicea di Poggio Reale, die Ende des 16. Jh. erbaut wurde. In dieser Villa befindet sich heute das Museo della Vite e del Vino, ein Weinmuseum, in dem man noch etwas über den Weinanbau und dessen Herstellung lernen kann. Außerdem gibt es einer wertvolle Weingläserssammlung aus dem 18. Jahrhundert.

 

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