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Reiseführer Toskana  Reiseführer Toskana: Monte Argentario Küste und der Parco dell'Uccellina

3. GROSSETO, MAREMMA TOSCANA

 

Argentario, die Silberküste

Toskana.Net - Alberese, Grosseto - Strand im Parco Naturale della MaremmaDer Naturpark Parco Naturale della Maremma, auch Parco dell'Uccellina genannt, dehnt sich auf 10.000 ha Fläche aus. Er beginnt nördlich bei Principina a Mare und reicht bis nach Talamone, 20 km südlich von Grosseto. Im Landesinneren grenzt der Park an die Aurelia, die Schnellstraße, welche Grosseto mit Rom verbindet. Die Natur wechselt zwischen dem Delta des Ombrone, dem Sumpf Pallude della Trappola, Sanddünen, Pinienwäldern, einsamen Stränden sowie den Bergen Monti dell'Uccellina mit dem Gipfel Poggio Lecci von 417 m Höhe. Im Inneren des Parkes befindet sich die Abtei Abbazia di San Rabano. Während einer Führung durch den Park kann man fast ausgestorbene Tierarten, die noch hier leben bewundern. Dazu gehören z.B. Wildschweine, Wildkatzen, Stachelschweine, Schildkröten, Wildenten und Falken. 

Toskana.Net - Alberese, Grosseto - Pferdeherde Parco Naturale della Maremma Man kann sowohl von Alberese als auch von Talamone den Park betreten.  
Talamone befindet sich 35 km südlich von Grosseto, an den Naturpark der Maremma sowie die Küste des Argentario angrenzend. Von diesem pittoresken Ort aus hat man ein unberschreibliches Panorama des Monte Argentario mit der davorliegenden Insel Giglio und auf der anderen Seite den Hafen von Talamone mit den dahinterliegenden maremmanischen Hügeln.
Die Geschichte Talamones geht bis auf die Etrusker zurück, die den Hafen Tlamu nannten. Nach dem Niedergang des etruskischen Reiches, folgten die Römer, die dem Ort den Namen ihres Helden Telamon gaben. 225 v.Chr. fand die Schlacht von Campo Regio statt, wo die Römer die Gallier schlugen. 

Toskana.Net - Porto S. Stefano, Grosseto - L'Argentario Im Mittelalter gehörte Talamone zu den Sienesen, welche die Burg oberhalb des Ortes errichteten. Der Turm wurde während der spanischen Besetzung errichtet. Etwas südlich von Talamone, direkt nach dem Badeort Fonteblanda befindet sich Talamonaccio, der Ort, wo sich die antike Stadt Telamon befand. Hier wurden auch die Reste eines antiken römischen Tempels entdeckt.
Die Stadt Orbetello war wahrscheinlich bereits im 8.Jh.v.Chr. eine etruskische Siedlung, von der mit großer Wahrscheinlichkeit die Mauern in Richtung Meer abstammen. Später stand Orbetello dann unter der Herrschaft der Aldobrandeschi, gefolgt von den Orsini, bis es schließlich von den Sienesen erobert wurde. 

Toskana.Net - Porto S. Stefano, Grosseto - Hafen Die spanische Besetzung zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert, hat wichtige Bauwerke wie die Festung Fortezza Guzman, in deren Inneren sich heute ein archäologisches Museum befindet, hinterlassen.
Von hier aus geht es dann in Richtung der Halbinsel des Monte Argentario, welche durch die Sanddünen Tomboli della Feniglia und Tomboli della Giannella mit dem Festland, der Lagune von Orbetello verbunden sind. Die Laguna di Orbetello ist die größte Lagune des Mediterranischen Meeres. Von der Brücke, welche die beiden Lagunen teilt, kann man seltene Vogelarten wie Fischreiher, Flamingos, Fischadler oder weiße Störche bewundern.

Toskana.Net - Porto S. Stefano, Grosseto - JachthafenDer Monte Argentario (dt. Silberberg) war einst eine Insel und in Folge, wurde diese auf Grund von aufgestautem Geröll, welches von den Flüssen oder vom Meer transportiert wurde, durch die Dünen an das Festland angeschlossen. 
Es gibt zwei Hypothesen, woher der Name Argentario (argento = Silber) stammt: eine besagt, dass der Name aus den Lichtspielen der Felsen und deren Lichtreflexen im Meer stammt; die andere hingegen besagt, dass der Name von den dort lebenden Bankiers stamme, die vor langer Zeit Argentari genannt wurden.
Über die Sanddünden von Orbetello gelangt man nach Porto S. Stefano, auf der nördlichen Seite der Halbinsel. Bis vor wenigen Jahrzehnten war Porto S. Stefano ein kleines Fischerdorf; heute ist Porto S. Stefano ein Badeort der Luxusklasse. 

Toskana.Net - Porto Ercole, Grosseto - Jachthafen Villen von berühmten Fernsehstars und Politikern befinden sich auf den Felsen außerhalb des Ortes und die Jachten der Schönen und Reichen ankern in diesem charakteristischen Hafen. Von hier aus geht es auch mit der Fähre zu den Inseln Giglio und Giannutri. 
Auf der südlichen Seite der Halbinsel liegt sich Porto Ercole, ebenso ein bevorzugtes Reiseziel der VIP´s. Der Ort wird von der Spanischen Festung in Sternform, von der sie auch ihren Namen Forte Stella erhalten hat, dominiert. Von Porto Ercole aus führt eine wunderschöne Panoramastraße (la panoramica) entlang der Küste des Monte Argentario. Hier kann man an einigen Stellen den Wagen stehen lassen und in den schönen Badebuchten mit kristallklarem Wasser baden.  

In Ansedonia, östlich der Halbinsel gelegen gründeten die Römer 273 v.Chr. den Ort Cosa. Im 1. Jh.n.Chr. wurde der Ort auf Grund des Ausbruchs der Malaria verlassen, um im 5. Jahrhundert schließlich von den Goten vollkommen zerstört zu werden. Am Fuße des Felsens von Cosa befand sich einst der antike Hafen Portus Cosanus. Im Mittelalter wurde auf den Resten des Tempels eine Burg errichtet, unter der sich schließlich der Ort Ansedonia entwickelte. 

Im heutigen Ansedonia kann man die Ausgrabungen der Akropolis und des Mauergürtels mit seinen 3 Toren und 18 Türmen bestaunen. Capalbio wird von einem Mauergürtel aus dem 15. Jahrhundert umgeben und bietet herrlichen Blick auf die gesamte Argentario-Küste. Oberhalb von Capalbio befindet sich der Palazzo Collacchione, der auf den Fundamenten einer Aldobrandeschi-Festung errichtet wurde. Ganz in der Nähe, in Garaviccchio, der Skulpturenpark Il Giardino dei Tarocchi mit riesigen Tarotfiguren der französichen Künstlerin Niki de Saint Phalle. Er ist nur während der Sommermonate geöffnet.

 

 
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