Die Insel Pianosa mit seiner Fläche von 10km2, ist die am weitesten vom Festland
entfernteste Insel des toskanischen Archipels. Diese
ehemalige Gefängnisinsel befindet sich süd-östlich, etwa
15 km von Elba entfernt. Der Name Pianosa (it. piano
= dt. flach) stammt von ihrer geologischen Beschaffenheit,
die an ihrem höchsten Punkt nur 30 m erreicht. Wie
vorgeschichtiche Tierknochenfunde beweisen, war die Insel
genau wie auch Elba, vor tausenden von Jahren an das
Festland angeschlossen. Die Geschichte von Pianosa ähnelt
sehr der, der anderen toskanischen Inseln. Nach römischer
Herrschaft, von der noch zahlreiche Funde zeugen, war sie
von den Seemächten Pisa und Genua umkämpft, bis sie
schließlich im 14. Jahrhundert in den Besitz von Piombino
ging. Bis vor wenigen Jahren befand sich auf der Insel ein
Hochsicherheitsgefängnis. Noch heute ist es verboten auf
Pianosa ohne schriftliche Genehmigung des Justizministeriums
(it. Ministero di Grazia e Giustizia) anzulegen. Die
Näherungsgrenze an Pianosa ist eine Meile. Auf Grund des
Verbots, in den nahegelegenen Gewässern um die Insel zu
Fischen und zu Tauchen, ist die Vegetation noch sehr intakt.
Flora und Fauna sowohl auf der Insel, als auch in den
umliegenden Gewässern sind noch unberührt.