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Beschreibung
Das
Landgut Agriturismo Il Fondaccio
befindet sich in wunderschöner Hügellage, 2 km
außerhalb von Vinci und etwa 40 km von
Florenz entfernt. Im antiken, einst für die
Landwirtschaft genutzten, Gebäude neben dem Wohnhaus
der Besitzer, befinden sich 5 Ferienwohnungen,
deren Name noch an deren einstige Nutzung erinnert:
Il Coppaio, hier wurde das Olivenöl in Tonkrügen
("coppi") gelagert, La Limonaia, hier wurden
die Zitronenbäume im Winter vor Frost geschützt, La
Carraia, vom Namen des Torbogens, durch den man in
den Geräteschuppen gelangte. Im ersten Stock, im
ehemaligen Heuschober, wo das Heu mit Hilfe der Winde
getrocknet wurde, befinden sich die Wohnungen La
Tramontana, nach dem Nordwind benannt sowie Il
Libeccio, nach dem Süd-Westwind benannt.
Das
Landgut wird von den beiden Brüdern Sergio und
Roberto Falzari bewirtschaftet.
Beide haben mit Hilfe der anderen Familienmitglieder,
Sandro, "dem Chef", da er die
Restaurationsarbeiten leitete, und Clemintina "der
Künsterlin", da sie für die Einrichtung sowie die
Wahl der Materialien verantwortlich war dieses Landgut
restauriert.
Roberto hingegen, mit seiner Leidenschaft für die
Restauration von antiken Möbeln, hat die
Wohnungen mit original toskanischen Möbelstücken aus
dem 18. und 19. Jahrhundert vervollständigt. Das
Landgut Il Fondaccio dehnt sich auf etwa
15 ha Land aus, dessen größter Anteil sich auf
dem Hügel befindet, ausgenommen 3 ha Saatland im Tal.
Bereits
in den 50er Jahren produzierte der landwirtschaftliche
Betrieb Wein und Olivenöl. In den 90er
Jahren wurde er von den Brüdern Falzari übernommen.
Ganz besonders Sergio, der ältere der beiden Brüder,
kümmert sich um die Weinerzeugung. Er, als Student der
Agronomie mit großer Leidenschaft für die Weinbaukunde
sowie die Sommelierkunst, begleitet das Erzeugnis in
all seinen Produktphasen: von der Pflege der Weinreben
und der Lese bis hin zum Herstellungsprozess und zu
guter Letzt der Abfüllung. Das Ergebnis dessen ist ein
sehr guter Chianti D.O.C.G. Rotwein mit dem
Namen "Madrigale", welcher aus den toskanischen
Traditionsrebsorten Sangiovese, Canaiolo
und Colorino gewonnen wird.
Der
Weißwein, der "Bianco dell'Empolese" hingegen
wird aus den Trebbiano-Rebsorten gewonnen, die sich im
tiefer gelegenen Bereich der Weinberge befinden. Das
Kaltgepresste Olivenöl, wird aus den
Olivensorten Frantoio, Leccino,
Moraiolo, Pendolino, Rosselino und
Cerretano gewonnen.
Die Umgebung, hauptsächlich mit Weinreben und
Olivenbäumen bebaut, wird durch eher kleinere
Besitztümer sanfte Hügel
charakterisiert, wobei der Montalbano
hier eine Ausnahme bildet. Daraus ergibt sich eine
saftig-grüne Landschaft mit langen Hügelketten, an der
man die sorgfältige Pflege der kleinen
Landwirtschaftsbetriebe erkennen kann. Diese herrliche
und äußerst fruchtbare Hügellandschaft gaben den
Anlass zur Gründung der vielen kleinen Ortschaften
dieser Umgebung. Die zahlreichen Restaurants, die
Märkte, Dorffeste jeglicher Art (Feigenfest, Ölfest,
Trüffelfest, Weinfest, ...) laden dazu ein die
regionale Küche und Kultur näher kennen zu lernen.
Nur
4 km von Il Fondaccio entfernt beginnt
das so genannte Arno-Tal. Bereits seit der Antike
nährt der Arno die florierende Wirtschaft dieses
Gebietes. Sein Wasser hat in Jahrhunderte alter
Tradition das Florieren von Keramikkunst in
Montelupo Fiorentino (ca. 12 km) und von
Glasmanufakturen (Empoli, ca. 10 km vom Fondaccio)
ermöglicht, und in jüngerer Zeit zum Erblühen der
Bekleidungskonfektion (Empoli und Vinci) sowie der
Lederindustrie geführt.
Vom Fondaccio erreicht man in 30-45 Minuten die
wichtigsten Kunstorte der Toskana: Florenz,
Pisa, Lucca, Pistoia, Montecatini,
die Versilia-Küste sowie Livorno. In
etwa einer Autostunde erreicht man Siena,
San Gimignano und Volterra.
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