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Beschreibung
Das
Gut Podere Montese befindet sich auf
einem Hügel, direkt gegenüber der berühmten Geschlechtertürme,
vom nur 1 km entfernten San Gimignano. Es handelt
sich um einen typisches toskanisches Gutshaus aus
Naturstein, in dem sich heute ein kleines Bed &
Breakfast befindet.
Podere
Montese steht unter familiärer Leitung und
den den Gästen stehen 6 schlichte und
sauber eingerichtete Zimmer mit Bad sowie
eine Ferienwohnung (2-4 Pers.) zur Verfügung.
Es handelt sich um Doppelzimmer, ein Dreibettzimmer
und ein bequemes Familienzimmer für 4 Personen. Der
Tag beginnt auf Podere Montese mit einem
reichhaltigen Frühstück, das aus Brot, Butter, Marmelade,
Honig (aus eigener Produktion), Schinken, Käse und
frischen Eiern besteht.
Natürlich darf der von Davide
mit Liebe zubereitete cremige Cappuccino nicht
unerwähnt bleiben, der schon fast einen Aufenthalt
wert ist (und von vielen Gästen als Legende bezeichnet
wird). Das Frühstück wird je nach Jahreszeit und Wetter
im Garten oder auf der Terrasse, beide
mit Blick auf den Swimmingpool, San Gimignano
und die mit Vernaccia Weinreben bewachsenen
umgebenden Hügel, serviert.
Sollte
das Wetter (auch das kommt vor) es nicht zulassen,
so frühstücken die Gäste im rustikalen Speiseraum
mit Terrakottadeckenbögen und Kamin.
Dieser wird auch gern in der kühleren Jahreszeit für
gemeinsame Abende vor dem wärmenden Kaminfeuer mit
toskanischen Köstlichkeiten genutzt.
Direkt nebenan steht den Gästen eine Küche
mit Herd zur Verfügung, in der die Gäste
Lebensmittel aufbewahren und sogar selbst kochen können.
Darüber hinaus gibt es einen Fernsehraum mit
Tisch, Stühlen, Couch und Kamin. In diesem werden
auch die Gutsprodukte angeboten. Es wird Weißwein
(Vernaccia di San Gimignano DOCG), 2 Rotweine
(Chianti Colli Senesi DOC und Rosso di San
Gimignano IGT), Grappa, Vinsanto
und Honig hergestellt. Im Herbst können die
Gäste sowohl an der Weinlese als auch an der Olivenernte
teilnehmen. Draußen, von der Terrasse vor dem Haus führt eine Steintreppe zum Schwimmbad hinab.
Das Schwimmbad sowie der gepflegte Garten
sind ein beliebter Ort, um das malerische Panorama,
das sich bietet zu genießen und als Erinnerung einzuprägen
oder einfach in Ruhe ein Buch zu lesen.
Im nächsten Ort, San Gimignano, das Manhattan
des Mittelalters, das jedes Jahr tausende von
Touristen anzieht, gibt es außer den Geschäften für
das tägliche Leben eine ganze Menge Sehenswürdigkeiten.
San Gimignano entstand gegen Ende des 9. Jahrhunderts.
Die Stadt wurde durch die Produktion und den internationalen
Handel mit Safran immer wohlhabender. Im Jahre
1227 hatte die Stadt etwa 7000 Einwohner (etwa
die gleiche Anzahl wie heute). Der Handel blühte und
somit wurde mit dem Bau zahlreicher Kirchen und Gebäude
begonnen, die wir noch heute bewundern können.
Auf Grund des begrenzten Platzes der Hügelstadt,
wurden die Häuser in die Höhe gebaut, sodass Händler und
Handwerker direkt über ihren Geschäften lebten.
Trotzdem wurde der Platz immer knapper und schließlich
erließ die Stadt ein
Gesetz, welches vorschrieb, dass die Gebäude eine
gewisse Grundfläche nicht überschreiten durften. Das
Resultat war der Bau von Wohntürmen. Je höher
der Turm umso reicher die Familie. Von insgesamt
72 Türmen aus der wirtschaflichen Blütezeit
sind heute noch 13 existent. Man sollte unbedingt
den an Gemeindeturm "Torre Grossa", von dem aus man
einen unvergleichlichen Blick auf San Gimignano sowie
die Umgebung genießt. Ebenso
sollte man den Dom sowie die zahlreichen Kirchen und
Museen nicht auslassen. Die Wirtschaft von San
Gimignano lebt heute natürlich nicht mehr vom Safran
sondern überwiegend vom Tourismus
und der Herstellung/Verkauf des Weißweines Vernaccia di San Gimignano.
Die Herkunft der Vernaccia-Weinrebe ist unbekannt.
Es wird vermutet, dass sie bereits von den Etruskern
zur Weinherstellung benutzt wurde.
Während der Renaissance wurde dieser Weißwein als
der edelste angesehen, ideal um den verwöhnten Gaumen
von Adligen, Päpsten und anderen wichtigen Persönlichkeiten
gerecht zu werden.
Zumindest hat sich diese Weinrebe im Laufe der Jahrhunderte
perfekt an die Bodenbedingungen angepasst. Im Jahre
1966 wurde der Vernaccia di San Gimignano zum ersten
DOC-Wein erlklärt (DOC=Denominazione di Origine
Controllata, dt. Wein kontrollierter Herkunft).
San Gimignano ist trotz seiner Hügellage sehr
zentral positioniert. So erreicht man in wenigen
Minuten etwas größere Orte wie Poggibonsi und
Colle Val d'Elsa, in etwa einer halben Stunde
Florenz, Siena, Volterra, Monteriggioni
sowie das Gebiet des Chianti Classico.
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